Gewässergüte

Gewässergüte: Was ist das?

Fließgewässer sind in ihrer chemischen Zusammensetzung starken Schwankungen unterworfen, mit denen sich dort lebende Organismen, die dieses Wasser als Lebensraum nutzen, fertig werden müssen. Das Einleiten von Abwässern aus Siedlungs-, Gewerbe- und Industriegebieten aber auch landwirtschaftliche Einschwemmungen in Gewässer, und somit in das Oberflächenwasser, stellt ein besonderes Problem dar, da chemische Schadstoffe und Krankheitserreger die Biozönose der Organismen stark beeinflussen, ja sogar gefährden können. Eine biologische Gewässergütebestimmung dient daher der Charakterisierung von Untersuchungsstellen und Gewässerstrecken im Hinblick auf die Auswirkungen von Belastung mit organischen, biologisch abbaubaren Stoffen. Die Gewässerbeurteilung nach dem Saprobiensystem lässt also Rückschlüsse auf den Grad der Verunreinigung und Schädigung des Wassers zu. Mit ihr lässt sich auch in den meisten Fällen die Quelle der Verunreinigung aufspüren.

 

 

 

mehr zum Thema Gewässergüte

 

 

Sachgebiet Gewässergüte

Leistungen:

  • Überprüfung ob toxische Einleitungen in Fließgewässer stattgefunden haben
  • Überprüfung der Auswirkungen von Überdüngung auf Fließgewässer
  • Ermittlung der Gewässergüte von Fließgewässern nach der DIN 38410 bzw. nach LAWA- Güteklassen (Länderarbeitsgemeinschaft Wasser)
  • Überprüfung und Absicherung der Ergebnisse mittels Kopplungsanalyse und “Karlsruher Methode” (Merkmalsklassen)
  • Erfassung der Fauna von Fließgewässern
  • Erfassung der chemischen und physikalischen Kenndaten nach DIN und/oder mittels Schnellbestimmungstests
  • Erstellung aussagekräftiger, allgemeinverständlicher und gerichtsfähiger Gutachten
  • Vorträge, Seminare und Schulungen zum Themenkomplex Fließgewässer und ihre Güte